Neues Jahr, neues Glück

Neues Jahr, neues …. Glück

Kaum ein Satz gehört so sehr zum Jahreswechsel wie dieser. Er taucht in Gesprächen auf, in Nachrichten, auf Karten – begleitet von Ritualen des Abschließens und Neubeginns. Wir lassen Altes los, blicken nach vorn und wünschen uns Glück, Gesundheit, Zufriedenheit.

Und oft schwingt eine Hoffnung mit: Im neuen Jahr wird es (wieder) besser.

Doch was heißt das eigentlich – besser?
Und was genau soll besser werden?
Besser als was oder in welchem Bereich?
Und woran würden wir merken, dass es tatsächlich besser ist?

Diese Fragen stellen wir uns erstaunlich selten. Stattdessen hoffen wir – bewusst oder unbewusst – darauf, dass sich Dinge von selbst verändern. Dass Umstände leichter werden und das Leben uns ein wenig wohlgesonnener ist als im Jahr zuvor. Hoffnung ist mitunter eine wichtige Stütze oder Motivator und gleichzeitig macht sie uns passiv. Veränderung braucht zusätzlich Klarheit, Wille und Handlung.


Gestaltungsspielraum entdecken

Natürlich haben wir nicht auf alles Einfluss. Auf vieles im Außen schon gar nicht. Und das anzuerkennen ist wichtig – und entlastend. Gleichzeitig haben wir mehr Gestaltungsspielraum, als uns im Alltag oft bewusst ist: Wir können Entscheidungen treffen, unsere Haltung überprüfen und Verantwortung für das übernehmen, was in unserem Einflussbereich liegt. Nicht alles lässt sich steuern – aber einiges lässt sich bewusst gestalten.


Glück ist also nicht der Startpunkt

Glück spielt eine Rolle, keine Frage. Doch darauf zu warten, dass sich Dinge „von selbst“ fügen, hält uns oft in der Passivität und bedeutet meist, die Verantwortung abzugeben.

Der eigentliche Anfang liegt woanders, zum Beispiel in der ehrlichen, einfachen Frage von oben: Was wäre für mich besser? Nicht für andere, kein „man müsste“. Nicht das, was gut klingt oder gesellschaftlich erwartet wird, sondern das, was für dich stimmiger wäre.  


Vom Wunsch zur Bewegung

Erst wenn diese Frage beantwortet ist, können wir uns auf den Weg machen. Und zwar eigenverantwortlich, selbstbestimmt und Schritt für Schritt. Veränderungsprozesse müssen nicht laut oder radikal sein. Oft sind es leise Verschiebungen im Denken, im Entscheiden oder im Umgang mit sich selbst. Persönliches Wachstum entsteht selten über Nacht, denn Veränderungsprozesse brauchen Zeit, Aufmerksamkeit und manchmal auch Begleitung.


Mein Wunsch für dich

Ich wünsche dir Freude bei der Reflexion, Mut zur Ehrlichkeit mit dir selbst und Zuversicht beim Finden deines eigenen Weges im neuen Jahr.

Und wenn du dabei Begleitung suchst: Ich stelle mich gerne als Wegweiserin zur Verfügung. Nicht mit fertigen Antworten, sondern mit den richtigen Fragen, Klarheit, Struktur und einem sicheren Raum für Veränderung.

 

Auf ein Jahr, das nicht einfach „besser“ wird – sondern bewusster, stimmiger und mehr deins.

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Warum ich Coach werden wollte…